Aufenthaltsgenehmigung.

In Deutschland gilt für Ausländer das Ausländergesetz, laut diesem benötigt jeder Ausländer eine Aufenthaltsgenehmigung. Die Aufenthaltsgenehmigung ist befristet und muss regelmäßig erneuert werden, wobei jede Aufenthaltsgenehmigung an einen Zweck für den Aufenthalt gebunden ist: Erwerbstätigkeit, Studium etc. Die Aufenthaltsgenehmigung muss grundsätzlich vor der Einreise eingeholt werden, zu bekommen ist diese als Visum bei einer deutschen Botschaft oder einem Konsulat.

Nicht für alle Ausländer besteht eine Pflicht für eine Aufenthaltsgenehmigung hier gibt es Ausnahmen, wie zum Beispiel für Staatsbürger aus den Mitgliedsstaaten der EU, sie dürfen sich frei ohne Visum in Deutschland bewegen. Daneben benötigen Staatsbürger aus den USA, der Schweiz, Lichtenstein, Island, Schweden und Norwegen ebenfalls kein Visum für die Einreise. Eine Aufenthaltsgenehmigung für Staatsbürger aus den visumsfreien Ländern muss beantragt werden, insofern der Aufenthalt über drei Monate hinaus geht, dies kann jedoch bei der Ausländerbehörde erst nach der Einreise beantragt werden.

Die Bezeichnung Aufenthaltsgenehmigung ist nur als Oberbegriff zu verstehen, denn es gibt unterschiedliche Arten hierbei. Als Aufenthaltsbewilligung wird jene Genehmigung bezeichnet, welche zeitlich begrenzt ist, beispielsweise für einen Besuch der Kinder, der Eltern oder des Ehepartners. Die Bewilligung kann bis zu zwei Jahre gelten und ist zweckgebunden.

Im Gegensatz hierzu gibt es noch die so genannte Aufenthaltserlaubnis, diese ist nicht an einen bestimmten Aufenthaltszweck gebunden. Um eine Aufenthaltserlaubnis zu erlangen muss ein gesicherter Lebensunterhalt, Wohnraum und eventuell eine eheliche Lebensgemeinschaft vorliegen.